Ukraine – Was man jetzt tun kann

Die Ereignisse machen sprachlos… Ich selber werde grade sehr aktiv; habe an verschiedene Organisationen gespendet, sowohl Geld- wie auch Sachspenden, gehe auf Demos und organisiere grade einen Friedensmarsch mit… ich möchte hier eine kleine Ideensammlung veröffentlichen, was man neben spenden alles tun kann… Weitere Ideen sind herzlich willkommen!

A. Informationen:

1.) Objektive Informationen konsumieren:

  • Unter dem Hashtag #StandWithUkraine findet man in den sozialen Medien zahlreiche Informationen. Bitte aber beachten, dass auch gezielt Falschinformationen gepostet werden.
  • B. Spenden:
  • 1.) Man kann an „klassische” Hilfsorganisationen spenden
  • mit einem Stichwort (hier: “Ukraine“) oder
  • ohne Stichwort (dann können die Organisationen selber entscheiden, wo es grade am nötigsten ist, z.B. in den Nachbarländern, die Flüchtlinge aufnehmen).
  • z.B. an: Caritas, DRK oder Diakonie (Nothilfe)
  • Kindernothilfe oder Unicef (Kinder)
  • Ärzte ohne Grenzen oder medico international (Medizinische Nothilfe)
  • Die beiden großen Bündnisse “Aktion Deutschland hilft” und „Bündnis Entwicklung Hilft“ (darunter o.g. plus einige mehr wie Welthungerhilfe, AWO oder Brot für die Welt,…) haben sich für die Ukraine zusammengetan: IBAN: DE53 200 400 600 200 400 600 BIC: COBADEFFXXX
  • Es gibt Vor- und Nachteile für die großen, klassischen Hilfsorganisationen zu spenden:
  • Vorteile:
  • o Diese sind in der Regel schon lange in der betroffenen Region (hier Ukraine) tätig (wie Caritas) oder sind die Experten in ihrem Thema (wie Ärzte ohne Grenzen), d.h. sie müssen Strukturen nicht erst aufbauen und sind vertraut mit der jeweiligen Kultur
  • o Sie binden oft auch die Nachbarländer ein, die mitbetroffen sein können durch Flüchtlingsströme. Hier Polen oder Rumänien…
  • Übrigens: „Wer zur Miete wohnt und Geflüchteten einen Platz geben möchte, muss dafür rechtlich gesehen auch keine Genehmigung des Vermieters einholen. „Wenn ich Menschen in meine Wohnung oder in mein Haus als Gäste aufnehmen möchte, ist das vier bis sechs Wochen lang problemlos möglich, auch ohne dass ich den Vermieter informieren oder um Erlaubnis fragen muss“, sagt Jutta Hartmann, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Mieterbund.”
  • 2.) Transporte unterstützen (mit Spenden, oder als Fahrerin, Busunternehmerin): – https://helpbus.eu
  • 3.) Bei Behördengängen unterstützen (Übersetzerinnen, Begleiterinnen, Jurist*innen) – https://ukraine.lnob.net/engagieren/ 4.) Refugee Trauma help: https://www.refugee-trauma.help
  • D.) Position beziehen:
  • 1.) Man kann an Mahnwachen, Solidaritätsaktionen und Friedensdemos teilnehmen: – Ort suchen auf der Karte bei: https://standwithukraine.liv
  • – Restaurant- / Hotel- / Airbnb-Kommentare in russischen Unternehmen abgeben und auf die Lage der ukrainischen Bevölkerung hinweisen; um Solidarität bitten
  • – In den sozialen Medien Profilfotos mit Friedenszeichen unterlegen oder Friedens-Symbole posten.
  • …und natürlich ist noch viel viel mehr möglich!!!

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